Über Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs
Torsten Williamson-Fuchs

Ich bin Torsten Williamson-Fuchs und ich lebe in Leipzig. Schreiben, berichten, kommentieren und glossieren wollte ich schon immer. Journalist werden, bei einer Zeitung arbeiten, Fernsehtexte formulieren und tagesaktuelle Filme drehen – das war mein Wunsch, der bis zur Maueröffnung ein Traum blieb. Denn zu DDR-Zeiten war es nicht möglich, ohne weiteres diesen Beruf zu ergreifen (schon gar nicht mit einem westdeutschen Elternteil).

Die notwendigen Konzessionen wie Mitgliedschaft in der stalinistischen SED, ein mindestens dreijähriger Militärdienst oder die Bereitschaft, für die Stasi zu spitzeln, kamen für mich aus Gewissensgründen nicht in Frage. Bis zur Maueröffnung sollte ich Sprachlehrer werden, denn das Land brauchte männliche Pädagogen, und wenn ein „volkswirtschaftlicher Bedarf“ gedeckt werden musste, nahm niemand Anstoß daran, dass nur der Grundwehrdienst absolviert wurde. Nach dem Diplom schrieb ich Texte für Zeitungen, darunter die Leipziger Volkszeitung und das Sächsische Tageblatt.

Mehr als zehn Jahre war ich auch für den Mitteldeutschen Rundfunk in Dresden und Halle tätig. Ich wurde als Sportreporter beim Jugendradio eingesetzt, schrieb Fernsehnachrichten und drehte Filme für das TV-Programm am Nachmittag. Bei dem mitteldeutschen Sender war ich ein so genannter „Freier Mitarbeiter“: Obwohl ich viele Jahre in Vollzeit dort gearbeitet habe und der Sender Lohnsteuer sowie alle Sozialabgaben für mich abgeführt hatte, sollte ich kein festangestellter Kollege sein. Zumindest entschied dies das Bundesarbeitsgericht in Erfurt in letzter Instanz und die öffentlich-rechtliche Anstalt und ich einigten uns daraufhin gütlich, die freie Mitarbeit zu beenden. Über die Hintergründe wird auf mdrlife.wordpress.com aufgeklärt.

Seitdem arbeite ich als Autor und Producer in Leipzig.

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